Stille Zeit

Warum ist eigentlich die Zeit vor Weihnachten immer so pickepacke vollgepackt? Jedes Jahr habe ich das Gefühl „SO schlimm wie dieses Jahr war es noch nie!“ Und irgendwie scheint der Beginn der „arbeitstechnischen Vorweihnachtszeit“ sich mehr und mehr dem Zeitpunkt des Auftauchens von Spekulatius und Lebkuchen in den Supermärkten anzunähern….das Jahresende winkt schon im September bedrohlich mit der schwarz-weißen Zielflagge.

Ich kämpfe mich durch den Arbeitsberg nach oben und hoffe ständig, dass ich bald mal oben an der Spitze ankomme und den Überblick habe, dann schmeißt wieder irgendwer was oben drauf und ich fang wieder an zu rudern….

Jetzt habe ich auch noch Grippe – noch nicht richtig schlimm aber das soll es auch nicht werden. Also gleich einen Gang runter schalten und mal wieder bei Christiane vorbeischauen und entspannt bei Ingwertee an einer Etüde rumbasteln…die gehen irgendwie (fast) immer.

Ich sehne also Weihnachten herbei – aber einfach deshalb weil ich mal zwei Tage nur abhängen kann und SCHLAFEN! Gähn!

Barbarazweig

heute ist der 4. Dezember. Noch zwanzig Tage bis Weihnachten und somit ist eines klar: es ist angeblich die besinnlichste Zeit des Jahres (und in Wirklichkeit die hektischste….).

Also besinne ich mich. Heute ist der Tag, an dem man die Barbarazweige schneiden soll und in eine Vase stellen. Dann blühen sie an Heiligabend. Man kann auch ein Orakel damit verbinden. Wenn ein Mädchen mehrere Verehrer hat dann weist sie jedem Zweig einen Namen zu und der, der als erster blüht, wird dann ihr (Ehe-)mann. Hmmm, ob ich das mal ausprobiere?

Grundsätzlich bringt das Aufblühen der Zweige Glück im kommenden Jahr, also dann los. Geeignet sind zum Beispiel die Zweige der Forsythie, die es ja in fast jedem Garten gibt, oder auch Zweige von Apfel-, Kirsch-, Birnen-oder Pflaumenbäumen, von Kastanie, Haselnuss oder Rotdorn.

Dann warte ich mal ab, was mir da (er-)blüht.