Abschied

Schnee fällt auf mein Herz

der Mondin bleiches Licht wirft

graue Schatten

auf das Land

 

das wilde Heer jagt

durch die Wolken

Rauhnächte künden

von kommenden Monden flüstern

die Zukunft In mein Herz

 

Werde ich blühen

Werd ich verglühn

Meine Seele raunt mir zu

Lass ihn ziehn

Lass ihn ziehn

Lass ihn

 

Ziehn.

Stunde des Pan

Sieh her sieh
und staune wie ich
Schritt für Schritt aus
deinem Schatten trete

ich
bin meine Sonne
ich
dreh mich nicht mehr
um dich

ich
leuchte ich strahle
ich dufte wie die Rosen wie
der üppige Jasmin vor meinem
Fenster ich blühe hinein
in meine Tage ohne
dich ohne meine Angst du
könntest mich vergessen jetzt
habe ich dich vergessen

der Wind erzählt nicht mehr
im Garten
die Geschichte von Zweien
die sich liebten
in der Stunde des Pan
er flüstert nicht deinen Namen deinen
Namen er flüstert neue Geschichten
aus meinem Leben dort
hinter dem Horizont

manchmal noch hab ich
eine Ahnung im Herz
von der Stunde des Pan der
flirrenden Hitze
auf kühlen Laken, ein Lachen, einen Kuss –

ich drehe mich um
gehe Schritt für Schritt
für Schritt
aus deinem Schatten heraus