Sehnsucht

Ich kannte deinen Namen
nicht und doch
schrieb ich ihn
Nacht für Nacht an den
Himmel den einen
ewigen Traum
von dieser Liebe

habe dich gesucht bin
gereist durch Raum und
Zeit und dann
warst du da

deine Augen
deine Stimme deine
Stimme die Worte
habe ich gesammelt mich eingehüllt
in meine Sehnsucht und dann
warst du da

jetzt
halte ich den Atem an
vor Glück

Sehnsucht

Ich türme die Stunden
zu Tagen trage
all die Kilometer die uns
trennen
auf meinen Schultern jeden
Tag jeden
Tag jede Stunde jede
Minute

Ich sitze in
dieser Kugel aus Sehnsucht
abgeschnitten
von der Welt
hab sie
angezogen wie
meine zweite Haut sie klebt
klebt an mir
diese Sehnsucht
lässt mich nicht
los

Ich esse
nicht ich
schlafe nicht
ich atme
diese Sehnsucht ein
und aus und
ein und
aus

bis ich
dich
spüren kann

Suche

Ich suche dich
im fallenden Regen vor meinem
Fenster im schwarzen Asphalt
in dessen glänzendem Spiegel
der Mond sich dreht

ich suche dich
im tosenden Nordwind
in den Wolken in diesem Himmel
der so schwarz ist wie
die Traurigkeit in mir

Ich suche dich
im Echo deiner Hände
auf meiner Haut in jedem Ton
der in mir schwingt und
das Lied meiner Liebe erzählt

Am Ende
ganz am Ende finde ich
dich in mir
in meinem Herzen
bette deinen Kopf
in meinen Schoß und
halte dich

die Sterne folgen mir

In der Nacht singe ich

das Lied meiner Sehnsucht wandere

allein über die Milchstraße die Sterne

die Sterne folgen mir

irgendwo da draußen

bist du spielt der Wind

mit deinem weichen Haar

schimmern deine Augen

wie der Himmel des nahenden Tages

blau tiefstes blau

 

ich strecke mich aus

nach dir und singe

singe das Lied

meiner Sehnsucht die Sterne

die Sterne folgen mir

 

sprachlos

Wir haben unsere

Sprache verloren

Bruder

die Brücke ist

eingestürzt mutlos stehe ich

an meinem Ufer und betrachte

die Trümmer die unser Wir

begraben

 

Meine Hände wurzeln

in den Taschen ich hole

Spieglein um Spieglein um Spieglein

hervor und frage

war ich denn nicht die Schönste in

deinem Land

 

Da kommt er mein

alter Freund der Schmerz doch ich

schicke ihn weg die Kraft

reicht gerade für den ersten

Schritt auf meinem Weg

 

Ich gehe davon mit

klarem Blick ohne mich

umzudrehen nach dir

Nessun Dorma

alle Türen habe ich

geöffnet  suchte in allen

Zimmern sie ist

verschwunden deine Liebe

hat sich leise

davongeschlichen doch die Nähe

die Nähe

bleibt

und der Schmerz der

Schmerz  der kommt

mit  kalten Wellen in der Nacht

ich friere und ich

schlafe nicht wie

die Prinzessin die drei Rätsel

stellte ihrem Liebsten

Nessun dorma

flüstert der Wind

niemand schlafe

Deine Reise

du hast dich

wieder auf die Reise gemacht

erkundest jeden Millimeter

auf der Landkarte

meiner Haut

entdeckst verborgene Orte

die auch ich

nicht kannte

berührst meine Seele

mit deinen

deinen Worten

 

du bist die Erde

in der ich

Wurzeln schlagen kann

du bist

der Himmel und ich

ich breite meine Schwingen aus

und fliege

 

du fängst mich

auf in deinen Armen

verschwinden Raum

und Zeit

Liebster alles Schwere

alles Schwere ist fort