26. November 2020

Das Jahr geht zu Ende.Nicht mit großem Getöse, eher sang-und klanglos. (In Anbetracht des fast völlig verstummten Kulturbetriebs ist diese Redenwendung schon fast sarkastisch).

Wie jedes Jahr werden wir am 31. Dezember wieder voller Hoffnung sein, dass es besser wird, als es war.Die Hoffnung ist ein Schatz, der in Zeiten we diesen erst seinen vollen Glanz entfaltet.

Glaube, Liebe, Hoffnung – das Triumvirat, das mir durch die Tage hilft. Die Hoffnung hat an Wertigkeit zugenommen, doch ohne den Glauben, dass das, was wir erhoffen, Wirklichkeit wird, wäre die Hoffnung ohne Sinn.

Und wo bleibt die Liebe?

Wir sollten uns lieben, dafür, dass wir da sind, dass wir sind, wie wir sind. Denn ohne Liebe zu uns selbstt können wir auch keinen anderen lieben und vice versa. Und wie wäre das alles auszuhalten ohne Liebe?

„Wir sind Liebe

du und ich

wir sind ganz Liebe.

Und wenn Gott Liebe ist,

dann sind wir Gott“

aus „Die Zeit der Hexe“, J.L. Herlihy