Herbst da draußen

Nebel verschluckt die Straßen
stülpt sich über das Land es
wird Herbst da draußen es
wird kälter da draußen
und in mir

leuchten Teppiche
gewebt aus goldnen Blättern
ich höre
meine Spur und folge ihr
in den kalten Winter

in der Nacht stehe ich
im Nebel und
halte meinen Schmerz
fest halte ihn wie ein Kind
das man trösten muss
so feucht der Nebel Tropfen
sammeln sich im Haar

am seidenen Faden hängt das Jahr
macht Platz den andren Zeiten
und den neuen Hoffnungen

Ich will nicht gehen
nicht durch diese Tür
in dieses Haus nicht
in dieses Zimmer ich leg mich
nicht in dieses Bett ich
fürchte mich vor meinen Träumen
allein mit diesem Schmerz
den ich halten muss wie
ein Kind das getröstet werden will

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