Too Hot

Es ist mal wieder Zeit für eine „Geschichte aus der Wortwabe“. Diese Kategorie ist ohnehin meine liebste, denn das tägliche Leben bietet so viel an Herz-Schmerz und ganz normalem Wahnsinn. dass ich garnichts Neues erfinden muss. Zur Zeit ist die Wortwabe überhitzt, hier im wilden Süden der Republik haben wir ja seit Wochen um die 30 bis 35 Grad Celsius, mit wenigen Tagen Abkühlung dazwischen. Ich liege deshalb meistens in den heißen Stunden bräsig am Baggersee und arbeite dann nachts bis ein Uhr oder länger. Meine Gedanken sind seit Monaten verwirrt und kreisen unschlüssig hin und her, was jedoch eher an meiner inneren Erhitztheit als an den Außentemperaturen liegt. Johann Wolfgang hat es schöner formuliert: „Kurz und gut, ich habe eine Bekanntschaft gemacht…“ und so weiter. Wer, wie ich, seinen „Werther“ fast auswendig kann weiß was ich meine.

Nichtsdestotrotz raffe ich mich heute einmal wieder auf und tippe die Sätze, die in verschiedenen Ablagen in meinem Kopf gelagert wurden, in mein blog. Wie schon öfter ist mir die Seite von Jutta Reichelt eine schöne Inspiration. Folgender Post von ihr hat mich beruhigt, denn angefangene Skizzen sind meine Spezialität. Deshalb folgt auch in einem neuen Post eine Geschichte, die mit dem Wort „Waschsalon“ anfing. Ich hatte nur dieses Wort und daraus wurde der Anfang einer Geschichte, von der ich nicht weiß, wie sie weitergeht. Lest selbst und wie immer: ich freu mich über Kommentare!

Über das Schreiben von Geschichten

Stellen Sie sich vor, Sie möchten gerne Ihre Kochkünste verbessern. Vielleicht haben Sie Lust, mal ein paar neue Rezepte auszuprobieren oder ein neues Gewürz oder Sie möchten endlich mal Nudelteig selber machen. Eigentlich würden Sie gerne mal ein bisschen experimentieren – aber leider müssen Sie ja immer sofort ein 5-gängiges Menü kochen. Müssen Sie nicht?! Natürlich nicht. Aber genau so verhalten sich viele Menschen, die Lust haben „mal etwas zu schreiben“. Die eigentlich vor allem ausprobieren wollen, ob ihnen das Schreiben vielleicht Freude bereiten könnte. Kaum haben sie einen Stift in der Hand oder sitzen in einer Werkstatt, haben sie den Anspruch, dass etwas Gutes und das bedeutet in aller Regel, eine Geschichte, dabei herauskommen muss.

Das ist so als wolle man, ohne jede Vorerfahrung, ein mehrgängiges Menü kochen oder ein komplexes Gemälde anfertigen oder einen Zehnkampf bestreiten. Ich will nicht ausschließen, dass es Menschen gibt, für die das der…

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Ein Gedanke zu „Too Hot

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