Warum man sein Handy nicht in die Hosentasche stecken sollte

Eigentlich ist ja einfach nur peinlich, aber bestimmt bin ich nicht die Einzige, der das jemals passiert ist. Ich habe mein Handy versenkt. Wo? Darauf will ich nicht näher eingehen, nur so viel dazu: es hat auch seine Vorteile wenn man im Stehen Pinkeln kann….
Das Smartphone war im Eimer und, wie sich nach einem Test im Handy meines Sohns herausgestellt hat, die SIM-Karte ebenfalls. Ich bin ja neuer Technik gegenüber aufgeschlossen aber eben auch ein Gewohnheitstier. Mich an ein neues Handy zu gewöhnen ähnelt einem Kraftakt für meine Gehirnzellen. Da es Gründonnerstag war, der Feiertag vor der Tür stand und morgen unsere Abfahrt in den Osterurlaub, musste schnell gehandelt werden. Denn als Selbständige ist ein Leben ohne Handy nicht denkbar. Ob ich will oder nicht, ich muss erreichbar sein im Urlaub. Da ein Modell aus dem Jahr 2012 im Jahr 2015 in etwa so betagt ist wie die Ausgrabungsschätze des Altertums war es natürlich nicht möglich, auf die Schnelle das gleiche Modell zu beschaffen. Und für tagelange Recherche im Internet und Online bestellen blieb einfach keine Zeit. Also entschied ich mich ein Gerät der gleichen Marke zu erstehen, in der Hoffnung, dass es ähnlich in Funktion und Bedienung sein würde (gleich vorweg: dem ist nicht so). Ich recherchierte aber dann doch wenigstens kurz Testberichte und Userbewertungen und suchte dann nach einem Händler der das Gerät vorrätig hatte. Ich hatte Glück und musste nur nach Esslingen fahren, etwa 25 Kilometer, das war machbar. Dennoch kostete mich diese Aktion schon etwa eine Stunde meiner wertvollen Zeit. Als dann die SIM Karte nicht mehr funktionierte war klar, ich muss mich jetzt auch noch darum kümmern. Im Vodafone Shop gab es dann nach einiger Wartezeit auch einen jungen Mann, der mir eine neue Karte mit meinen Daten geben konnte. Soweit so gut. Wenn ich allerdings bedenke, dass ich statistisch nur noch 25 Jahre zu leben habe, muss man mit den Stunden schon haushalten. Drei Stunden für so eine blöde Aktion zu verplempern ist nicht gerade ökonomisch. Und dann auch noch zu wissen, dass man selber schuld ist…siehe oben.
Ich habe jetzt ein Telefon, das ich noch nicht verstehe und das quasi jungfräulich ist. Es enthält NICHTS.
Ich bin die Frau ohne Kontakte und mit Standardklingelton. Schöne neue Welt.

7 Gedanken zu „Warum man sein Handy nicht in die Hosentasche stecken sollte

    • 🙂 ja, das glaube ich gerne…aus diversen Krimis weiß ich dass man Daten auch wiederherstellen kann…wenn man weiß wie es geht! Ich werde nun um das mühsame eintippen der Nummern nicht herumkommen 😦 hab ja Urlaub!
      Liebe Grüße in dein Osterwochenende!
      Carmen

      Gefällt 2 Personen

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