Meinem Vater

Jetzt bin ich

im fünften Jahr

ohne dich

 

Weit weit entfernt davon

Dich

loszulassen zu sagen

wie sehr ich

Dich

vermisse dafür

gibt es keine Sprache

derer ich mächtig bin

 

Gerade jetzt

wenn der Sommer

müde die letzten Sonnentage

über das Land schiebt

und der junge Herbst

sich aufbläht im nebligen

Morgen

Gerade jetzt

ist die Sehnsucht

am größten

 

Jedes Blatt das

zur Erde fällt und sich

in den raschelnden Teppich

der anderen Blätter webt

erzählt von unserem

letzten Sommer als dir

deine Krankheit die Sprache

nahm

 

Stumm hielt ich

deine Hand und

suchte in deinen Augen

nach Worten

die es nicht mehr gab

es gab keinen

Trost die Verzweiflung

kam später

 

Jetzt stehe ich in

klaren Nächten

Im Garten

lege den Kopf in den Nacken und

warte

auf ein Zeichen von dir

 

6 Gedanken zu „Meinem Vater

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