Warum eigentlich

dieses Gefühl von

Unvollkommenheit so als ob ich

nur ein halbes Wesen wäre

wenn ich vier Hände sich

verschlingen sehe

da an der Theke

Und er streicht ihr

übers Haar und die

beiden Barhocker stehen enger zusammen

als die anderen

 

Dann später allein

in meinem Bett Tschaikowsky

in den Ohren und das

Äffchen Made in Hongkong

im Arm

Ich habe es mir selbst

geschenkt

 

Bald

Schreibe ich mir selber Briefe

 

1981(überarbeitet 2012)

5 Gedanken zu „Warum eigentlich

  1. Liebe Ginger, willst Du Deinem Gefühl Ausdruck verleihen oder soll sich der Leser auf die Zeilen konzentrieren.? Du hast eine Situation und Dein Gefühl beschrieben. Das ist nachvollziehbar. Man kann seine Gefühle nicht in Reime pressen. Oder mache es wie ich.
    Es reimt sich, weil ich etwas konkret beschreibe. Ich hoffe, es gibt noch mehr zu lesen.
    Alles Gute und alles Liebe, LEWI

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      • Na sowas. Dann ist doch alles paletti.
        Jeder nach seiner Fasson. Man muß es mögen. Entweder schreibe ich Text oder ich reime. Wäre doch langweilig, wenn
        alle die gleichen Methoden bedienen um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Liebe Ginger, ich werde weiter bei Dir
        reinschauen. Wir schreiben doch alle etwas auf in der Hoffnung, daß einer kommt und es liest. Und vielleicht auch etwas
        davon für sich mitnimmt. Nochmals Gruß, Lewi

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  2. Hey,
    bin zufällig auf dein Gedicht gestoßen – gefällt mir sehr gut, du hast eine sehr eindringliche Sprache und zeichnest ein Bild von der Situation, in das man wirklich eintauchen kann. Vor allem die Stelle mit dem Äffchen ist gut =)
    Kleine Anregung: Du könntest noch stärker mit der Aufteilung der Zeilen arbeiten – wenn du z.B. die Worte „allein“, „mir selbst“ bzw. „mir selber“ in eine eigene Zeile gibts, tritt diese Unvollkommenheit und das Verlangen nach Nähe noch stärker in den Vordergrund =)
    Liebe Grüße!

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    • Hey, danke für deinen konstruktiven Kommentar – du hast recht, bestimmt werde ich es mir jetzt nochmal vornehmen…Ein kluger Mann sagte einmal zu mir „Gedichte sind nie fertig“ . Dieses habe ich vor langer Zeit geschrieben, nochmal überarbeitet, aber wahrscheinlich hast du recht, es ist noch nicht richtig rund. Liebe Grüße Ginger

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